Freitag, 26. April 2013

erwache und lache!


seit monaten beschäftige ich mich mit alten sticksprüchen. ich finde sie herrlich! im kopf besticke ich große flächen, borten und handtücher oder mache mir gedanken, wie ich es trotz den kleinen stickrahmen (13x18)  machen könnte. und zwar so sehr, daß ich vor kurzem das haus in zwei verschieden schuhen verlassen habe. wirklich! bemerkt habe ich es erst in der stadt. in der nachbarstadt.
heute habe ich einen alten kopfkissenbezug bestickt. ich hatte ein bisschen angst, ob der stoff die große zahl der stiche aushalten würde.
froh erwache. und lache. weil ich den stickrahmen falsch  positioniert habe! die knopfleiste sollte doch auf der linken seite unten sein, und nicht oben...
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od miesiecy zajmuje sie starymi sentencjami wyszywanymi na makatkach kuchennych. w glowie wyszywam wielkie polacie i zastanawiam sie, jak bym to mogla naprawde zrealizowac, pomimo malej ramy do maszyny wyszywajacej (13x18). tak bardzo sie tym zajmuje, ze ostatnio wyszlam z domu w dwoch roznych butach! naprawde! a zauwazylam to dopiero w miescie. w sasiednim miescie.
dzisiaj wyszylam stara poszewke na poduszke. troche sie balam, czy material to wytrzyma, ze wzgledu na duza liczbe sciegow.
tekst, ktory wyszylam znaczy mniej wiecej: budz sie radosnym. tak, bede sie smiac w nieboglosy, bo
odwrotnie zamocowalam rame! listwa z guzikami powinna byc po lewej stronie poduszki na dole, a nie u gory!






auf dem nachttisch neben biographie beate uhse:
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na stoliku nocnym obok biografii beaty uhse:


das größere buch "trautes heim, glück allein" ist ein wundervoller beitrag zu der handarbeitgeschichte.

"der nähtisch ist der heerd mancher gefährlicher regung - die stätte mancher bangen sorge, der zeuge mancher stillen thräne. am nähtisch enstand gar oft das erste bewußtsein ehelichen unglücks, die unglücksel'ge kleine nadel, hat schon manchen frieden zerstochen. die einförmigkeit unserer frauenbschäftigungen eröffnet dem schlimmsten feinde des häuslichen glückes, dem müßigen grübeln gefällig thür und thor..."

brrr...
:)

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w tej duzej ksiazce, ktora zajmuje sie historja wyszywania, znalazlam niesamowity tekst. nie bede go tlumaczyc slowo po slowie, bo to jakbym sie zabrala za bogurodzice. w kazdym razie, mowi o tym, ze kobieta spedzajaca duzo czasu przy stoliku do szyciu, ma takze czas na myslenie. takze na myslenie o wlasnym, czasem nieszczesliwym zyciu. i juz ta igielka wbija sie tam, gdzie nie trzeba. i tak oto robotki reczne otwieraja bramy najwiekszemu wrogowi malzenskiego szczescia...

brrr...
:)


Kommentare:

  1. Liebe Kasia !
    Das ist ja wirkliche Leidenschaft für die Kunst... zwei verschiedene Schuhe !!!
    Du wirst bestimmt nochmal ganz berühmt... dafür wie nett und lustig Du schreibst. Und ich war von Anfang an dabei. Bekomme ich ein Autogramm ?

    LG Gitta

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    1. Liebe Kasia !
      Was Du zum Interwiew anziehst ist völlig egal, aber am besten verkehrt herum und mit den Nähten nach außen. Zwei verschiedene Schuhe wären gut. Man will ja im Bild bleiben. Kreative und verwirrte Grüße Gitta

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    2. P.S. Meine Adresse steht auf meiner Seite ganz unten, ganz klein. Ich hab auch email : misera@gmx.de

      LG Gitta

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  2. Das mit den verschiedenen Schuhen ist mir letzten Sommer auch passiert. Zwei verschiedene Sandalen, beide flach im Absatz. Frau will ja sehen, welcher Schuh besser zum Kleid passt. Bingo! In der Tiefgarage im Lebensmittelgeschäft stand ich da, mit verschiedenen Tretern. Da ich nicht wieder nach Hause fahren wollte, musste ich da durch.
    Merkst du was? Unsere Seelenverwandschaft wächst von Woche zu Woche.
    Lieben Dank nochmals für Büchlein. Liegt auf dem Nachttisch neben *Shades of Grey*.

    Alles Liebe
    Karin

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